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Schulordnung

Schulordnung


Schuleigene Verhaltensvereinbarungen für das Zusammenleben an der HTL Wolfsberg und Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität.

Diese Regeln wurden von der Schulgemeinschaft der HTL Wolfsberg vereinbart. Sie sollen diese Schule zu einem Haus machen, in dem ein ungestörtes Lernen und Arbeiten sowie ein angenehmer Aufenthalt in einer Atmosphäre der Hilfsbereitschaft und des gegenseitigen Vertrauens möglich sind.


Höflichkeit, Rücksichtnahme und Ruhe

Gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz und Besonnenheit gestalten das Zusammenleben für uns alle angenehm und verträglich. Respekt voreinander und Fairness helfen uns, Konflikte zu vermeiden. Ein höfliches und freundliches Verhalten, dazu gehört auch freundliches Grüßen, sollte den Umgang zwischen allen Beteiligten prägen.

Weiters wird aus pädagogischen und hygienischen Gründen sowie im Interesse der Sicherheit zweckmäßige Kleidung vorausgesetzt. Kopfbedeckungen (Baseballkappen, etc.) sind im Schulgebäude abzunehmen. Ausgenommen davon sind Kopfbedeckungen, die aus religiösen Gründen getragen werden. In Bezug auf die Kleidung werden ab dem Schuljahr 2003/04 die Richtlinien des Rundschreibens Nr. 20/2003 des bm:ukk über Bekleidung, Piercing und Körperpflege als integrierender Bestandteil in die Hausordnung aufgenommen. Speziell, was Piercings (5), Schmuck (3) und Kleidung (1) betrifft, erhalten die entsprechenden Maßnahmen wie Entfernen bzw. Abkleben) auch für das allgemeine Unterrichtsgeschehen (Leibesübungen, Labor und Werkstätte) sofortige Gültigkeit.

Durch Ruhe auf den Gängen und Zurückhaltung beim Aufenthalt im und vor dem Schulgebäude, nicht nur während der Unterrichtszeit, vermeiden wir Stress und ermöglichen vor allem störungsfreie Lernsituationen, die allen zugute kommen. In diesem Zusammenhang ist Pünktlichkeit in allen Bereichen ebenfalls erwünscht.

Zum Thema Mobiltelefone ist zu sagen, dass diese während des Unterrichts generell nicht eingeschaltet sein dürfen.


Ordnung und Sauberkeit

Alle sind verpflichtet, unser Schulgebäude (Klassenräume, Toiletten, Pausenräume, etc.), Mobiliar sowie die diversen Unterrichtsmittel schonend zu behandeln. Bei Verschmutzung werden die Schüler haftbar gemacht. Jede/r ist für den eigenen Platz im Klassenzimmer oder in der Werkstätte verantwortlich. Werden in einem Raum mehrere Klassen unterrichtet, muss jede Gruppe einen sauberen Arbeitsplatz und eine gereinigte Tafel vorfinden bzw. hinterlassen.

Dabei ist eine generelle Hausschuhpflicht unbedingt einzuhalten. Tennis- und Turnschuhe sind Straßenschuhe. Es ist ein Gebot der Fairness, dass dem Schulwart und dem Reinigungspersonal die Arbeit so leicht wie möglich gemacht wird.

Auch der Toiletten- und Waschraumbereich ist unbedingt sauber zu halten.

Im Hinblick auf umweltbewusstes Verhalten vermeiden wir unnötigen Müll und führen eine Abfalltrennung durch. Kaugummis verschmutzen die Schule und sind im Unterricht grundsätzlich verboten. Ihre Entsorgung hat in den dafür vorgesehen Behältern zu erfolgen. Ausspucken vor der Schule oder im Hof ist unappetitlich und daher zu unterlassen.

Jede Klasse wird angeregt, ihren Raum in Zusammenarbeit mit den Klassenordnern und ihrem/ihrer Klassenvorstand/vorständin selbstverantwortlich in Ordnung zu halten. Das Lagern und Aufstellen von leeren Getränkeflaschen auf den Tischen ist zu unterlassen.

Bezüglich der Konsumation von Getränken gelten in den EDV Räumen, Werkstätten und im Turnsaal diesbezüglich eigene Vorschriften. Allfällige Schäden werden dem Schulwart gemeldet; wer Verunreinigungen oder Beschädigungen mutwillig verursacht, muss den Schaden ersetzen.

Nach dem Vormittagsunterricht werden von den unterrichtenden Klassenlehrern, die Klassenräume der 1. und 2. Klassen abgeschlossen. Täglich sind die Stühle, nach der letzten Unterrichtsstunde, auf die Tische zu stellen und Gegenstände und Abfälle aus dem Fach unter der Schreibfläche zu entfernen, sowie die Tafel sauber zu löschen.

Die Schule übernimmt für abhandengekommende Garderobe bzw. Gegenstände keine Haftung.


Betreiben von Elektrogeräten

Das Betreiben von eigenen Elektrogeräten (Kaffeemaschinen, Radiogeräten, usw.) in der Schule ist nicht gestattet. Werden solche Geräte aufgefunden, so gehen Sie in das Schuleigentum über.


Sicherheit

Wir streben ein gesundes, freudvolles und risikoarmes Miteinander an und wollen daher Gefahren so gut wie möglich von uns fernhalten. Böden, Stiegen, Treppengeländer, Balustraden und Fensterbänke haben sichernde Funktionen und dürfen nicht als Spielgelände oder Sitzplätze missbraucht werden.

Die Fenster in den Unterrichtsräumen sind nur im Beisein von Lehrkräften und mit der nötigen Sorgfalt zu öffnen. Auf keinen Fall dürfen Gegenstände aus den Fenstern geworfen werden.

Im Schulgebäude gibt es zahlreiche elektrische Anlagen (Licht, Heizung, Werkstätteneinrichtungen, etc.) und Feuermeldeanlagen. Diese dürfen, genau wie die EDV-Ausstattung und die Laboreinrichtungen, von den Schülerinnen und den Schülern nicht unbefugt in Betrieb genommen werden.

Alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften, vor allem bei der Bedienung von Maschinen und Werkzeugen, müssen von den Schülerinnen und Schülern unbedingt eingehalten werden.


Waffen und Sicherheit

Der Besitz von Waffen und Munition aller Art ist an eine behördliche Genehmigung gebunden (Jagdkarte, Waffenbesitzschein, Waffenpass). Der Besitz und Handel mit Waffen und Munition ist an der Schule verboten.

Schülerinnen und Schüler, die gegen die oben angeführten gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, haben außer der behördlichen Verfolgung auch dann mit strengsten Maßnahmen seitens der Schule zu rechnen, wenn ein solches Vergehen außerhalb des Schulgebietes und der Unterrichtszeit begangen wird. Dies erstreckt sich auch auf die Ferienzeit.

Im Allgemeinen gelten die in Österreich gültigen waffengesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen.


Rauchen und Drogen

Das Mitbringen, der Konsum und das Anbieten von Alkohol sowie anderer Drogen sind untersagt. Sollten der Schule Fälle von Alkoholisierung oder Drogenmissbrauch, etwa in der Mittagspause, in diversen Lokalen gemeldet werden, kann die Schule gegen die betreffende Schülerin oder den betreffenden Schüler beim Landesschulrat ein Ausschlussverfahren, allenfalls in Verbindung mit einer Suspendierung vom Unterricht, beantragen.

Überhaupt muss dem Kampf gegen Drogen jeder Art und der Suchtgiftprävention größte Aufmerksamkeit gezollt werden. Laut Schulordnung ist den Schülerinnen und Schülern das Rauchen innerhalb der Schulanlage nicht gestattet. Unser Ziel ist eine absolut alkohol-, rauch- und drogenfreie Schule.

Deshalb ist das Rauchen an unserer Schule generell verboten.


Abwesenheiten vom Unterricht

Nach spätestens drei Tagen sind die Eltern bzw. der eigenberechtigte Schüler verpflichtet, mit der Schule Kontakt aufzunehmen. Ideal wäre es, der Schule auch eine eintägige Absenz durch Anrufen im Sekretariat kundzutun, um das Schwänzen des Unterrichts zu vermeiden.


Sanktionen

1. Bei groben Verstößen (siehe § 49 SchUG) gegen die Schul- und Hausordnung kann von der Direktion ein Ausschlussverfahren des jeweiligen Schülers/der jeweiligen Schülerin beim Landesschulrat beantragt werden.

2. Sollte ein Schüler/eine Schülerin in der Schul- und Hausordnung ausgewiesene Pflichten versäumen, so kann dieser Schüler/diese Schülerin in seiner/ihrer Freizeit zum Nachholen dieser versäumten Pflichten in die Schule geholt werden. Dies gilt auch für das Beseitigen von Beschädigungen, das Entfernen von Verunreinigungen, sowie für das Nachholen von bisher nicht erbrachten Leistungen, aber auch bei unentschuldigtem Fehlen.

3. In jedem Fall hat die Benachrichtigung der Eltern zu erfolgen.

Der Schulleiter Dipl.-Ing. Jürgen Jantschgi

Netzwerkordnung

1. Die Verwendung der schuleigenen EDV Ausstattung ist nur mit Hilfe des persönlichen Benutzer-Accounts und Passwortes gestattet. Jeder Schüler ist für alle Aktivitäten, die unter seiner Identität (Benutzername) ablaufen, voll verantwortlich und trägt gegebenenfalls die rechtlichen Konsequenzen.

2. Die Weitergabe der persönlichen Zugangsdaten (Benutzername und/oder Passwort) an Dritte ist untersagt. Dies gilt auch für Klassenkollegen oder Projektpartner.

3. Die Informatiksäle und Labors dürfen nur in Anwesenheit einer Aufsicht führenden Lehrperson bzw. auf ausdrückliche Erlaubnis hin genutzt werden.

4. Bei der Benutzung der Einrichtungen der Informatiksäle und Labors ist auf größtmögliche Sorgfalt und Sauberkeit zu achten. Das Konsumieren von Speisen oder Getränken ist ausnahmslos verboten. Vor dem Verlassen des Raums sind die Geräte und der Arbeitsplatz ordnungsgemäß und sauber zu hinterlassen.

5. Jede Manipulation der Anlagen (Änderung der Verkabelung, Anschließen von eigenen Rechnern und Notebooks etc.) ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Netzwerk-Administratoren zulässig.

6. Schüler Notebooks dürfen grundsätzlich nur über das WLAN vernetzt werden. Auf den Notebooks müssen alle Sicherheits-Updates und Patches sowohl für das Betriebssystem als auch für die verwendeten Programme installiert sein. Außerdem müssen Virenscanner und eine Software zum Entfernen von Spyware installiert und auf aktuellem Stand sein.

7. Den Nutzern ist bekannt, dass die Schule ihrer Aufsichtspflicht, insbesondere gegenüber minderjährigen Schülern, durch regelmäßige Stichprobenkontrollen des Datenverkehrs nachkommt. Die Schule ist berechtigt, den Datenverkehr in Protokolldateien zu speichern, aus denen Datum und Art der Nutzung und der Nutzer festzustellen sind.

8. Persönliche Inhalte werden in einem persönlichen Nutzerverzeichnis abgelegt. Die Netzwerk-Administratoren und Lehrpersonen haben das Recht, auch diese persönlichen Dokumente zu kontrollieren und gegebenenfalls zu löschen. Im Netzwerk besteht gegenüber der HTL Wolfsberg kein Rechtsanspruch der Nutzer auf den Schutz persönlicher Daten vor unbefugten Zugriffen. Jeder Nutzer ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.

9. Die gesamte Ausstattung der Informatiksäle und Labors ist schonend zu behandeln. Ebenso soll mit dem Verbrauchsmaterial möglichst sparsam gewirtschaftet werden (insbesondere Druckertoner bzw. Papier). Da der Internetzugang der Schule nur über eine begrenzte Bandbreite verfügt, wird die Nutzung nur dann gewährt, wenn die Aufsicht führende Lehrperson dies beantragt.

10. Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.

11. Die Systemkonfigurationen inklusive Internetoptionen dürfen nicht verändert werden.

12. Die Manipulation des Schulsystems und anderer Systeme, z.B. durch das Erstellen und Verwenden funktionsschädigender Programme, ist untersagt.

13. Störungen und Schäden sind sofort den Netzwerk-Administratoren zu melden.

14. Beim Herunterladen oder Kopieren von Software und Multimediainhalten (Filme, Audiodateien, etc.) ist darauf zu achten, dass die Urheberrechtsbestimmungen eingehalten werden. Ein Verstoß hat strafrechtliche Folgen.

15. Software (z.B. Spiele, PlugIns) darf nur mit schriftlicher Erlaubnis der Netzwerk-Administratoren installiert bzw. in das Netzwerk kopiert werden. Es dürfen keine Dateien, die nicht dem Unterrichtszweck dienen, heruntergeladen werden.

16. Für die Verwendung des Internets erklärt der Nutzer, dass er in Österreich illegale Informationen weder downloaden, weiterverbreiten, noch speichern oder selbst anbieten wird. Dies gilt insbesondere für Seiten mit Gewalt oder Drogen verherrlichendem, pornographischem oder nationalsozialistischem Inhalt. Die Nutzung von Diensten, die Glücksspiele jeglicher Art anbieten, ist ausnahmslos verboten. Ein Verstoß hat strafrechtliche Folgen.

17. Das Internet darf nicht zur Verletzung der Persönlichkeitsrechte anderer benutzt werden. Urheberrechte sind zu respektieren. Ebenso ist es untersagt, den Internetzugang zur Verfolgung von parteipolitischen oder geschäftlichen Zwecken zu nutzen.

18. Werden Informationen in das Internet versendet, geschieht das unter der Domain der HTL Wolfsberg. Jede versandte Information kann deshalb durch die Allgemeinheit der Internetnutzer und -betreiber unmittelbar oder mittelbar mit der HTL Wolfsberg in Zusammenhang gebracht werden. Es ist deshalb grundsätzlich untersagt, den Internet-Zugang der Schule zur Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen der Einrichtung in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen. Die Nutzer sind für den Inhalt Ihrer E-Mails selbst verantwortlich.

19. Die bereitgestellten Informationen können bedingt durch die Art und Weise der Verbreitung keiner hausinternen Auswahl bzw. Kontrolle unterworfen werden. Sie entstammen weltweit verteilten Quellen und werden durch technische, nicht inhaltlich bedingte Vorgänge verbreitet. Sollte sich irgendjemand durch solche Informationen verletzt, entwürdigt oder in anderer Art und Weise angegriffen fühlen, muss dies mit dem Urheber der Information geklärt werden. Die HTL Wolfsberg ist in keiner Weise für den Inhalt der über ihren Internet-Zugang bereitgestellten Informationen verantwortlich.

20. Darüber hinaus sind alle einschlägigen rechtlichen Bedingungen zu beachten.

Das EDV-Team

Werkstättenordnung

Werkstättenordnung

Allgemeines

Die Werkstättenordnung umfasst jene allgemeinen Verhaltensregeln für die Schüler und Schülerinnen, die der Erzielung eines günstigen Unterrichts- und Erziehungserfolges, der Verhütung von Unfällen in den Werkstätten, der Aufrechterhaltung der Ordnung und Reinlichkeit und der Instandhaltung des Werkstätteninventars dienen. Sie gilt für den Unterricht in den Werkstätten und in den Werkstättenlabors; im Folgenden ist deshalb unter der Bezeichnung Werkstätte auch die Bezeichnung Werkstättenlabor zu verstehen.

Leitung des Werkstättenunterrichtes

1. Die Leitung des Werkstättenunterrichtes obliegt dem Werkstättenleiter. In seiner Abwesenheit übernimmt der von ihm im Einvernehmen mit der Schulleitung beauftragte Lehrer seine Vertretung.

2. Die Führung eines Jahrganges bzw. einer Klasse hinsichtlich des Werkstättenunterrichtes obliegt dem Klassenlehrer; die Zuordnung der Klassen zu den Klassenlehrern erfolgt zu Beginn eines jeden Schuljahres. Die Aufgabe des Klassenlehrers ist es, neben der Durchführung des Unterrichtes in seiner Werkstätte für die Abstimmung der Unterrichtsführung in allen Werkstätten, in welchen seine Klasse unterrichtet wird, zu sorgen. Darüber hinaus hat der Klassenlehrer in allen Fragen der Erziehungsarbeit mit dem Jahrgangs bzw. Klassenvorstand seiner Klasse, insbesondere hinsichtlich der Werkstättenangelegenheiten, zusammenzuwirken.

3. Der Unterricht in den einzelnen Werkstätten wird vom jeweils zuständigen bzw. von der Schulleitung dafür bestimmten Fachlehrer abgehalten. Die Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, insbesondere auch im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von Unfällen, den Anweisungen und Anordnungen dieses Lehrers unbedingt Folge zu leisten.

4. Wünsche, Anregungen und Beschwerden sind, je nach sachlicher Zuständigkeit, dem Klassenlehrer, dem Werkstättenleiter oder Schulleiter vorzulegen.

Aufenthalt in den Werkstätten

1. Das Betreten einer Werkstätte ist nur jenen Schülern und Schülerinnen gestattet, die in dieser Werkstätte zu diesem Zeitpunkt Unterricht haben. Das Betreten einer Werkstätte durch Schüler oder Schülerinnen, in welcher Unterricht stattfindet, welche in dieser Werkstätte keinen Unterricht haben, ist nur in Ausnahmefällen und nur mit Bewilligung des dort unterrichtenden Fachlehrers gestattet. Das Betreten einer Werkstätte durch Schüler oder Schülerinnen, in welcher kein Unterricht stattfindet, ist nur mit Zustimmung des Werkstättenleiters und erforderlichenfalls in Begleitung eines Lehrers gestattet.

2. Die Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, rechtzeitig zum Werkstättenunterricht in der entsprechenden Werkstätte zu erscheinen. Sie haben sich zu Beginn des Unterrichtes zum Zwecke der Feststellung der Anwesenheit und zur Arbeitseinteilung an den ihnen vom Lehrer zugewiesenen Platz zu begeben. Dieser Arbeitsplatz darf nicht ohne zwingenden Grund verlassen werden. Ein Verlassen der Werkstätte während des Unterrichtes ist nur mit Zustimmung des unterrichtsführenden Lehrers gestattet.

3. Das Betreten nicht allgemein zugänglicher Räume, die durch entsprechende Beschilderung als solche gekennzeichnet sind, ist den Schülern und Schülerinnen nur in Begleitung eines Lehrers erlaubt, ansonsten strengstens untersagt. Kleidung in der Werkstätte Während des Werkstättenunterrichtes haben die Schüler und Schülerinnen einen Overall oder Schlosseranzug sowie feste Arbeitsschuhe zu tragen. Diese Arbeitskleidung ist stets in Ordnung zu halten und zu diesem Zwecke entsprechend oft zu reinigen. Das Tragen von langen Kopfhaaren stellt ein erhöhtes Unfallrisiko dar, weshalb, ohne die persönliche Freiheit einschränken zu wollen, darauf hingewiesen wird, dass im Interesse der eigenen Sicherheit für eine entsprechende Haartracht gesorgt werden sollte. Auf jeden Fall sind lange Kopfhaare unbedingt durch eine zweckmäßige Kopfbedeckung zu schützen. Der unterrichtsführende Lehrer ist verpflichtet, Schüler und Schülerinnen mit einer unzureichenden bzw. unzweckmäßigen Kopfbedeckung aus dem Unterricht zu weisen und als „ungerechtfertigterweise fehlend" in das Klassenbuch einzutragen.

Werkstattmäßige Ausrüstung

1. Die Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, sich die ihnen vom zuständigen Fachlehrer genannten Messwerkzeuge (Schiebelehren und dgl.) zu beschaffen und diese in ordnungsgemäßem und gebrauchsfertigem Zustand während des Werkstättenunterrichtes bei sich zu haben.

2. Die Schüler und Schülerinnen erhalten vom unterrichtsführenden Lehrer die durchzuführenden Arbeiten zugewiesen und bekommen die hierfür erforderlichen Werkzeuge von der Schule leihweise zur Verfügung gestellt. Der Schüler/die Schülerin ist für die sorgfältige Verwendung dieser Werkzeuge verantwortlich. Jeder Schüler/jede Schülerin hat über die ihm für die Dauer des Unterrichtes in einer Werkstätte übergebenen Werkzeuge ein genaues Verzeichnis zu führen. Die dem Schüler/der Schülerin leihweise zur Verfügung gestellten Werkzeuge dürfen weder weiterverliehen noch ausgetauscht werden. Für die ordnungsgemäße Rückgabe dieser Werkzeuge ist der Schüler /die Schülerin selbst verantwortlich.

3. Jeder Schüler/jede Schülerin erhält für die Dauer des Unterrichtes in einer bestimmten Werkstätte eine Anzahl von Werkzeugmarken zum leihweisen Bezug bestimmter Werkzeuge bei der Werkzeugausgabestelle. Die erhaltenen Werkzeugmarken sind ebenfalls im Verzeichnis der übernommenen Werkzeuge zu vermerken. Die Werkzeugmarken dürfen weder verliehen noch weitergegeben oder ausgetauscht werden.

4. Die für den allgemeinen Gebrauch bestimmten Werkzeuge bzw. Arbeitsbehelfe dürfen nur nach Anleitung des Lehrers benützt werden. Bei deren Übernahme ist für jede Einheit eine Werkzeugmarke abzugeben, welche der Schüler/die Schülerin bei ordnungsgemäßer Rückgabe zurückerhält. Diese Werkzeuge und Arbeitsbehelfe sind sofort nach Gebrauch und in ordentlichem Zustand an der Werkzeugausgabestelle wieder zurückzugeben. 5. Am letzten Tag des Unterrichtes in einer Werkstätte sind die dieser Werkstätte gehörenden Werkzeuge und Arbeitsbehelfe in ordentlichem Zustand dem unterrichtsführenden Lehrer rechtzeitig zurückzugeben.

Sicherheit bei der Arbeit (Unfallverhütung)

1. Die Schüler und Schülerinnen werden nachdrücklich auf die Gefahren im Werkstättenunterricht aufmerksam gemacht. Alle Unfallsverhütungsvorschriften sind gewissenhaft einzuhalten.

2. Insbesondere haben die Schüler und Schülerinnen zum Zwecke der Unfallverhütung:

a) Spielereien, Neckereien, Zänkereien und alle Handlungen, welche zu einer Gefährdung der Schüler und Schülerinnen führen können, zu unterlassen,
b) bei Arbeiten, welche die Augen gefährden, den vorgeschriebenen Augenschutz (Schutzbrille, Schutzschilder und dgl.) zu verwenden,
c) Ringe, Armbänder, Ketten und dgl. abzulegen, bevor Arbeiten an Maschinen durchgeführt werden (es wird empfohlen, in den Werkstätten keine Armbanduhren zu tragen),
d) Arbeiten an Maschinen, mit welchen der Schüler/die Schülerin noch nicht vertraut ist, nur unter Anleitung und Aufsicht des unterrichtsführenden Lehrers durchzuführen.

3. Maschinen und Unfallverhütung

a) Maschinen und Werkzeuge dürfen erst in Betrieb genommen werden, nachdem alle erforderlichen Schutzvorrichtungen angebracht sind und deren einwandfreies Funktionieren durch den Lehrer festgestellt wurde.
b) Es dürfen nur diejenigen Schüler und Schülerinnen an einer Maschine, Einrichtung oder Vorrichtung selbstständig arbeiten, welchen dieses vom unterrichtsführenden Lehrer ausdrücklich gestattet wurde.
c) Schüler/Schülerinnen oder Lehrer, welche an Maschinen mit besonderer Unfallgefahr tätig sind (z.B. Holzbearbeitungsmaschinen), dürfen während dieser Arbeit nicht angesprochen werden.
d) Bei Reparaturen an Maschinen, beim Einspannen neuer Werkzeuge und ähnlichen Arbeiten sind Maßnahmen zu treffen, die ein selbsttätiges Einschalten der Maschinen ausschließen.

4. Unfall: Jeder Schüler/jede Schülerin ist angehalten, sich das festgelegte Notsignal zum Abstellen der Maschinen (Handzeichen, Zuruf) einzuprägen, welches bei Eintreten eines Unfalles abzugeben ist. Jeder Schüler/jede Schülerin ist verpflichtet, sich in jeder Werkstätte über die Lage der dort montierten Notausschalter zu informieren, um diese bei Gefahr oder bei Eintritt eines Unfalles (Abgabe des Notsignals) sofort betätigen zu können. Bei Auftreten einer besonderen Gefahr (Brand, Rohrgebrechen) sind die Anweisungen der zuständigen Schulorgane zu befolgen. Jeder Unfall (auch kleinste Verletzungen) ist dem unterrichtsführenden Werkstättenlehrer sofort zu melden.

Unterrichtsarbeit

1. Jeder Schüler/jede Schülerin hat ein Werkstättenheft zu führen, in welches er alle Arbeiten, die von ihm in den Werkstätten ausgeführt werden, schlagwortartig und unter Verwendung von Skizzen bzw. Zeichnungen einträgt. Das Werkstättenheft ist fortlaufend zu führen und bis zur Reifeprüfung sorgfältig aufzubewahren (siehe Richtlinien über die Führung des Werkstättenheftes).

2. Die im Unterricht hergestellten Erzeugnisse sind Eigentum der HTL Wolfberg. Das Entlehnen derselben ist nur mit Zustimmung des unterrichtsführenden Lehrers gestattet. Für den Erwerb von Schülerarbeiten durch Schüler oder Schülerinnen gelten die einschlägigen Erlässe des Unterrichtsministeriums, über welche die Werkstättenleitung Auskunft erteilt.

3. Jeder Schüler/Jede Schülerin hat bei Verbrauch von Werkstoffen und Energie auf größte Wirtschaftlichkeit zu achten. Mutwillig und unachtsam verdorbene Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen müssen ersetzt werden; das Entwenden von Werkzeugen und Werkstoffen aus den Werkstätten ist Diebstahl; derartige Handlungen werden disziplinär geahndet bzw. haben auch strafrechtliche Konsequenzen.

4. Folgende Arbeiten dürfen nur nach Anordnungen und unter Aufsicht des unterrichtsführenden Lehrers durchgeführt werden: a) das Heben und Transportieren schwerer Lasten, insbesondere von Maschinen, b) Arbeiten an Beleuchtungskörpern, Schaltungen, Gas- und Wasserleitungshähnen und dgl. c) das Beheben von Mängel an Maschinen, Vorrichtungen und sonstigen Einrichtungen.

Ordnung und Reinlichkeit in den Werkstätten

1. Maschinen, Einrichtungen und Vorrichtungen sind nach ihrer Benützung sofort zu reinigen; alle nicht mehr benötigten Arbeitsbehelfe und Werkzeuge müssen an den für sie bestimmten Platz zurückgebracht werden.

2. Zu der vom Lehrer angegebenen Zeit vor Schluss des Unterrichtes hat jeder Schüler/jede Schülerin seine Werkzeuge und Arbeitsstücke sorgfältig zu verwahren bzw. abzugeben, seinen Arbeitsplatz zu reinigen und alle Abfälle (Späne und dgl.) an den hierfür bestimmten Platz zu schaffen.

3. Nach dem Zusammenräumen haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich in dem ihnen zugeteilten Waschraum zu waschen; Seife und Handtuch sind von den Schülern und Schülerinnen selbst mitzubringen. Jeder Schüler/jede Schülerin ist verpflichtet, ein versperrbares Garderobekästchen in der Zentralgarderobe zu übernehmen; für den Schlüssel ist eine Kaution von € 20,-- zu entrichten. Die Garderobeschränke sind schonend zu behandeln und rein zu halten.

4. Schäden an Werkzeugen, Vorrichtungen, Maschinen, Beleuchtungs- und sonstigen Einrichtungen sowie Fehlbestände an Werkzeugen, Werkstoffen usw. sind sofort dem zuständigen Lehrer zu melden. Werkzeichnungen sind schonend zu behandeln. 5. Die gründliche Reinigung der Maschinen, Werkzeuge, Einrichtungen und der Werkstättenräume ist fallweise (z.B. vor Ferien in den letzten Stunden des Werkstättenunterrichtes) auf Anordnung des Werkstättenlehrers von den Schülern und Schülerinnen durchzuführen.

Unterrichtsversäumnisse

1. Über versäumte Werkstättenunterrichtsstunden sind vom Erziehungsberechtigten Entschuldigungen auszustellen, welche vor Abgabe an den Klassenvorstand von den Werkstättenlehrern, deren Unterricht versäumt wurde, abzeichnen zu lassen sind.

2. Versäumt ein Schüler/eine Schülerin mehr als das Achtfache der wöchentlichen Stundenanzahl des Werkstättenunterrichtes ohne eigenes Verschulden (entschuldigtes Fernbleiben), ist ihm Gelegenheit zu geben, die geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten durch eine Prüfung nachzuweisen, wenn er die Versäumnisse durch eine facheinschlägige praktische Tätigkeit nachgeholt hat. Ist dieses Nachholen während des Unterrichtsjahres nicht möglich, so hat diese in Form einer vierwöchigen facheinschlägigen Ferialpraxis zu erfolgen; in diesem Falle kann die Prüfung zu Beginn des folgenden Schuljahres abgelegt werden. Bei schuldhaftem Versäumnis des Unterrichtes im genannten Ausmaß (unentschuldigtes Fernbleiben) oder bei Nichtablegen der vorhin genannten Prüfung ist der Schüler/die Schülerin im Pflichtgegenstand Werkstätte bzw. Werkstättenlabor für die betreffende Schulstufe nicht zu beurteilen (§ 20 Abs. 4 SchUG.) und dann zum Aufsteigen nicht berechtigt (§ 25 Abs. 1 SchUG.).

Der Werkstättenleiter
Ing. Peter Sander BEd.